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  • Philipp Matthäus Hahn (1739–1790)
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Philipp Matthäus Hahn (1739–1790)

admin 15. November 2025
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🌱 Kindheit und frühe Prägung
Philipp Matthäus Hahn wurde am 25. November 1739 im Pfarrhaus von Scharnhausen bei Esslingen geboren. Sein Vater war Pfarrer, streng und gelehrt, seine Mutter eine gebildete Frau aus einer angesehenen Familie. Schon in den ersten Jahren lernte er, dass Bildung und Glaube das Fundament des Lebens sind.

Die Kindheit war geprägt von Einfachheit und Beobachtung. Hahn liebte es, die Natur zu studieren: den Lauf der Sonne, die Schatten, die sich über den Boden bewegten. Ein einfacher Nagel, dessen Schatten sich mit der Sonne veränderte, wurde für ihn zum Schlüssel – er begann, Sonnenuhren zu bauen. Während andere Kinder spielten, tüftelte er mit Holz und Metall. Die Dorfbewohner schmunzelten über den „Pfarrersbub mit den Räderträumen“.


📚 Jugend und Studium
Seine Schulzeit verbrachte er in Esslingen und Nürtingen, wo er Latein, Griechisch und Hebräisch lernte. Sein Vater unterrichtete ihn zusätzlich und weckte in ihm die Liebe zu den alten Sprachen und zur Bibel.

1757 begann Hahn ein Theologiestudium in Tübingen. Dort lebte er sehr bescheiden, fast ärmlich. Er verdiente sich Geld durch den Bau von Sonnenuhren und astronomischen Geräten. In seiner Studentenbude stapelten sich Bücher über Astronomie neben Werkzeugen und Metallteilen. Für Hahn war die Erforschung der Welt kein Gegensatz zur Religion – sie war für ihn ein Weg, Gott zu erkennen.

Er war ein stiller, aber leidenschaftlicher Student. Während andere über Politik diskutierten, saß er über Berechnungen der Planetenbahnen. Seine Kommilitonen nannten ihn den „Uhrmacher Gottes“.


⛪ Pfarrer und Werkstattmeister
Nach dem Studium wurde Hahn Pfarrer. 1764 kam er nach Onstmettingen im Zollernalbkreis. Dort richtete er eine Werkstatt ein, die bald überregional bekannt wurde.

Die Dorfbewohner staunten: Ihr Pfarrer predigte am Sonntag über die Bibel – und baute unter der Woche komplizierte Uhren, Waagen und Rechenmaschinen. In seiner Werkstatt roch es nach Metall und Öl, überall lagen Zahnräder und Schrauben. Hahn erklärte seinen Gemeindemitgliedern: „Die Ordnung der Welt ist Gottes Handschrift – und wir können sie sichtbar machen.“


⚙️ Erfindungen und Meisterwerke

  • Seine astronomischen Uhren zeigten nicht nur die Zeit, sondern auch die Bewegungen der Planeten, die Mondphasen und Kalenderdaten.
  • Die berühmte „Ludwigsburger Weltmaschine“ war ein Modell des Kosmos – ein mechanisches Abbild der göttlichen Ordnung. Besucher standen ehrfürchtig davor, als sähen sie das Universum selbst.
  • Mit seiner Rechentrommel entwickelte er eine frühe mechanische Rechenmaschine, die Multiplikationen und Divisionen erleichterte.
  • Er baute hydrostatische Waagen und Barometer, die präzise Messungen ermöglichten.
  • Seine Sonnenuhren und Taschenuhren waren begehrte Stücke, die von Uhrmachern seiner Schüler weiterentwickelt wurden.

Seine Werkstatt zog Schüler und Mitarbeiter an. Viele von ihnen verbreiteten seine Ideen weiter und legten den Grundstein für die schwäbische Tradition der Feinmechanik.


👤 Persönlichkeit
Philipp Matthäus Hahn war ein Mann voller Gegensätze:

  • Tief religiös, überzeugt, dass Technik und Naturwissenschaften Gottes Schöpfung sichtbar machen.
  • Unglaublich kreativ, oft getrieben von Ideen, die seiner Zeit voraus waren.
  • Bescheiden im Lebensstil, aber leidenschaftlich in seiner Arbeit.
  • Manche hielten ihn für einen Sonderling, andere für ein Genie.

Er konnte streng sein, besonders gegenüber sich selbst. Aber wer ihn näher kannte, spürte seine Wärme und seine Begeisterung für das, was er tat.


🏠 Wohnorte und Wirken

  • Scharnhausen: Geburtshaus und Kindheit.
  • Esslingen/Nürtingen: Schulzeit.
  • Tübingen: Studium.
  • Lorch: Vikar.
  • Onstmettingen: erste Pfarrstelle, Werkstattgründung.
  • Kornwestheim: Pfarrer, weitere technische Arbeiten.
  • Echterdingen: letzte Wirkungsstätte, dort starb er am 2. Mai 1790.

🕊️ Vermächtnis
Philipp Matthäus Hahn hinterließ mehr als nur Uhren und Maschinen. Er hinterließ eine Denkweise: die Verbindung von Glauben und Wissen, von Theologie und Technik. Seine Werke sind heute in Museen zu sehen, etwa im Philipp-Matthäus-Hahn-Museum in Onstmettingen. Schulen und Straßen tragen seinen Namen.

Er gilt als geistiger Vater der schwäbischen Tüftlertradition – ein Mann, der die Welt mit Zahnrädern erklärte und darin Gottes Ordnung fand.


✨ Zusammengefasst: Hahn war ein Pfarrer, Erfinder und Visionär, der die Welt mit den Augen eines Theologen und Ingenieurs zugleich betrachtete. Seine Biografie liest sich wie ein Roman über einen Mann, der zwischen Kanzel und Werkbank lebte – und dessen Räderwerk bis heute nachhallt.

🔗 Mehr über Philipp Matthäus Hahn

👉 Wikipedia – Philipp Matthäus Hahn
Umfassender Überblick über Kindheit, Studium, Pfarramt und seine technischen Erfindungen.

👉 Deutsche Biographie – Hahn, Philipp Matthäus
Wissenschaftlich fundierte Darstellung mit Fokus auf seine Werke und seine Bedeutung für die Technikgeschichte.

👉 Watch-Wiki – Hahn, Philipp Matthäus
Detaillierte Informationen zu seinen Uhren, Rechenmaschinen und mechanischen Erfindungen.

👉 Philipp-Matthäus-Hahn-Museum Onstmettingen
Offizielle Seite des Museums in Albstadt-Onstmettingen mit Ausstellungen zu seinen Uhren und Maschinen.

👉 Landeskunde Baden-Württemberg – Philipp Matthäus Hahn
Biografische Informationen und Einordnung in die württembergische Geschichte.


Auch 275 Jahre nach der Geburt des Theologen, Pfarrers, Erfinders und Mechanikers Philipp Matthäus Hahn (1739–1790) fasziniert dessen außergewöhnliche Persönlichkeit bis heute. In einer Zeit, in der Frömmigkeit und Glaube oft als Gegensatz zu kritischem Denken und wissenschaftlicher Welterkenntnis wahrgenommen werden, steht Hahn beispielhaft für deren produktive Verbindung.

Geboren in einer Epoche des Umbruchs – zwischen pietistischer Schwärmerei und aufklärerischer Vernunft – vereinte Hahn in Person und Werk beide Strömungen. Für ihn war das irdische Hier, die Welt selbst, der Ort der Offenbarung Gottes. Die göttliche Ordnung der Schöpfung so weit wie möglich zu erkennen, verstand er als tiefsten Ausdruck von Frömmigkeit. Zugleich sah er im menschlichen Erfindungsgeist eine Berufung: Als Schöpfer im Kleinen sollte der Mensch die Ordnung des Universums in Maschinen nachbilden und sie der Welt sichtbar machen.

Das vorliegende Katalogbuch dokumentiert das Ausstellungsprojekt
„Gott und die Lust zur Mechanik. Zeitgenössische Künstler und das Erbe von Philipp Matthäus Hahn“, das im Museum im Kleihues-Bau Kornwestheim realisiert wurde. Anlässlich des 275. Geburtstags Hahns entstanden Werke von 22 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern aus der Region Stuttgart, die sich kreativ mit seinem geistigen, theologischen und mechanischen Erbe auseinandersetzen.

Der Band verbindet Theologie, Kunst, Geschichte und Technik und eröffnet neue Perspektiven auf einen faszinierenden Grenzgänger zwischen Glauben und Wissenschaft – sowohl historisch fundiert als auch künstlerisch inspiriert. Klicke hier auf den Link um das Buch zu kaufen, und unterstützt so meinen Blog.

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