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Stsusee bei Schömberg

admin 21. Februar 2026 7 minutes read
Stsusee bei Schömberg

Schlichemtalsperre – Der Schömberger Stausee: Unser Sommer-Wohnzimmer auf der Alb

Es gibt Orte, die sind mehr als nur ein Fleck auf der Landkarte. Sie sind Erinnerungen. Sie sind Treffpunkte. Sie sind ein Stück Zuhause. Für viele von uns aus Schömberg, Balingen, Rottweil oder den umliegenden Dörfern war und ist der Stausee genau so ein Ort. Offiziell heißt er Schlichemtalsperre – für uns war es einfach immer nur: „Der Stausee“.

Schon in den 80er- und 90er-Jahren war er der Treffpunkt für Jung und Alt. Und ganz besonders im Sommer tat er genau das, was er bis heute am besten kann: Er lud zum Entspannen ein.


Ein See mitten auf der Schwäbischen Alb

Mitten auf der Schwäbischen Alb, auf rund 640 Metern Höhe, liegt dieser besondere Ort. Wasser ist auf der Alb keine Selbstverständlichkeit – genau das macht den See so besonders. Umgeben von Wiesen, Wäldern und dem typischen Albrand-Panorama wirkt er wie ein kleines Naturwunder.

Gebaut wurde die Talsperre zwischen 1940 und 1944. Ursprünglich diente sie dem Hochwasserschutz und der industriellen Wassernutzung. Die Schlichem, ein Nebenfluss des Neckars, wird hier aufgestaut. Doch was einst rein funktional gedacht war, entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem der wichtigsten Freizeitorte der Region.

Spätestens seit der Sanierung in den 80er-Jahren wurde der See zu dem, was wir heute kennen: Ein Naherholungsgebiet mit Badestelle, Bootsverleih, Spazierwegen und Gastronomie.


Die 90er – Schule aus, ab an den See

Wenn ich an die 90er denke, sehe ich vor allem eines: Fahrräder am Ufer. Rucksäcke im Gras. Kassettenrekorder. Und eine Gruppe Jugendlicher, die nach der Schule einfach nur den Tag genießen wollte.

Wir sind damals oft direkt nach dem Unterricht los. Hausaufgaben? Später. Erst mal runterkommen. Gerade im Sommer war der Stausee unser Wohnzimmer unter freiem Himmel.

Man legte sich ins Gras, redete über alles und nichts, hörte Musik oder beobachtete einfach nur das Wasser. Manche gingen schwimmen, andere ließen die Füße ins kühle Nass hängen. Und wenn es richtig heiß war, war der Sprung ins Wasser die beste Entscheidung des Tages.

Der See hatte etwas Magisches: Er entschleunigte. Kein Internet, kein Social Media, kein Dauerstress. Nur Natur, Freunde und dieses Gefühl von Freiheit.


Wasserqualität – damals wie heute top

Was viele vielleicht gar nicht wissen: Die Wasserqualität wird regelmäßig kontrolliert. Während der Badesaison – von Ende Mai bis Ende September – überwacht das Gesundheitsamt das Wasser.

Die mikrobiologischen Untersuchungen der letzten Jahre waren durchweg ohne Beanstandung. Auch 2025 lagen die Werte für Intestinale Enterokokken und Escherichia coli jeweils unter 15 KBE pro 100 ml – ein sehr guter Wert. Die europäische Bewertung stufte den See bereits in der Vergangenheit als „ausgezeichnet“ ein.

Für uns war das früher weniger eine Statistik als ein Bauchgefühl: Das Wasser „schmeckte noch nach Wasser“, wie man so schön sagt. Klar, manchmal war die Sichttiefe gering – vor allem nach starken Regenfällen oder bei Algenbildung. Aber insgesamt war der Stausee immer ein verlässlicher Badeort.


Mehr als nur Baden

Der Stausee ist kein reiner Badesee. Er ist ein kleines Freizeituniversum.

Spaziergänge rund um den See gehören für viele fest dazu. Die Runde um das Wasser ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch ein idealer Ort, um den Kopf frei zu bekommen. Morgens liegt oft noch Nebel über dem Wasser, abends spiegelt sich die untergehende Sonne in der Oberfläche – Momente, die man nicht vergisst.

Wer es aktiver mag, kann Tretboot oder Ruderboot fahren. Für Familien ist der See ein echtes Paradies.


Restaurant Waldschenke – Genuss direkt am Wasser

Direkt beim See liegt die Waldschenke – für viele ebenfalls ein fester Bestandteil der Stausee-Erinnerungen. Ob Eis nach dem Baden, Pommes mit Freunden oder später ein gemütliches Abendessen: Die Waldschenke gehört einfach dazu.

Gerade an warmen Sommerabenden war dort immer etwas los. Das Stimmengewirr, das Klirren von Gläsern, Kinderlachen vom Minidorf nebenan – es hatte fast ein bisschen Urlaubsflair.

Heute bietet das Restaurant moderne, saisonale Küche und ist auch eine beliebte Location für Hochzeiten und Feiern. Aber für mich bleibt es immer auch der Ort, an dem man sich nach einem langen Sommertag ein kühles Getränk gönnte.


Miniaturdorf & Kindheitserinnerungen

Direkt neben der Waldschenke liegt das Miniaturdorf mit Streichelzoo. Kleine Fachwerkhäuser im Maßstab 1:10, eine schwäbische Kindereisenbahn, Autoscooter, Seilbahn – als Kind war das ein echtes Highlight.

Während wir Jugendlichen am See lagen, waren die jüngeren Geschwister oft dort unterwegs. Lamas, Ziegen, Ponys – der Streichelzoo gehörte für viele Familien fest zum Sonntagsausflug.

So trafen sich am Stausee alle Generationen: Kinder, Jugendliche, Eltern, Großeltern. Jeder fand seinen Platz.


Sicherheit & Regeln – wichtig für alle

So entspannt es am See auch ist – ein paar Regeln gehören dazu. Kein Müll auf den Wiesen. Keine Feuerstellen am Strand. Hunde dürfen nicht ins Wasser. Enten bitte nicht füttern.

Die DLRG überwacht an Wochenenden und in den Ferien den Badebetrieb. Und bei Gewitter gilt selbstverständlich: Raus aus dem Wasser!

Diese Regeln sorgen dafür, dass der See auch weiterhin das bleibt, was er ist: Ein sauberer, sicherer Ort für alle.


Wenn der Sommer alles vergoldet

Es gibt Tage, da liegt der See völlig ruhig da. Kein Wind. Nur das leise Plätschern am Ufer. Dann wieder gibt es diese lebhaften Sommertage mit Badetüchern überall, lachenden Menschen und dem Duft von Sonnencreme in der Luft.

Besonders schön waren die späten Nachmittage. Wenn die meisten Besucher schon gegangen waren, wurde es ruhiger. Das Licht wurde weicher. Man blieb einfach sitzen, redete weiter, schaute aufs Wasser.

In den 90ern hatten wir kein Smartphone, um jeden Moment festzuhalten. Aber vielleicht sind genau deshalb die Erinnerungen so stark.


Ein Ort, der verbindet

Der Stausee war nicht nur Treffpunkt – er war Bühne für Freundschaften, erste Verliebtheiten, lange Gespräche über Zukunftspläne. Man lernte Leute aus anderen Orten kennen. Balingen, Rottweil, Dotternhausen – irgendwie kamen sie alle im Sommer hierher.

Man verabredete sich nicht per WhatsApp. Man wusste einfach: „Wir sehen uns am See.“

Und meistens stimmte das.


Natur & Landschaftsschutz

Rund um den See erstreckt sich ein Landschaftsschutzgebiet mit über 90 Hektar. Die Kombination aus Wasser, Wiesen und Wald macht die Gegend ökologisch wertvoll.

Gerade in den Morgenstunden kann man hier Ruhe erleben, wie sie selten geworden ist. Vögel am Ufer, das Glitzern des Wassers, der Duft von Gras – der See hat auch eine stille, fast meditative Seite.


Heute – noch immer ein Stück Heimat

Auch heute ist der Stausee ein fester Bestandteil des Lebens in Schömberg. Die Wasserqualität ist gut, die Infrastruktur gepflegt, die Angebote vielfältig.

Aber vor allem ist er eines geblieben: Ein Ort zum Durchatmen.

Vielleicht hat sich die Welt verändert. Vielleicht sitzen heute Jugendliche mit Bluetooth-Boxen statt Kassettenrekordern am Ufer. Aber das Grundgefühl ist dasselbe geblieben.

Man kommt hierher, um abzuschalten. Um Freunde zu treffen. Um den Sommer zu spüren.


Fazit: Mehr als nur ein See

Die Schlichemtalsperre ist kein riesiges Touristenziel, kein überlaufener Freizeitpark. Und genau das ist ihre Stärke.

Sie ist authentisch. Bodenständig. Heimatnah.

Für mich persönlich bleibt sie der Ort, an dem ich in den 90ern nach der Schule meine Freiheit gespürt habe. Wo man barfuß durchs Gras lief, ins Wasser sprang und das Gefühl hatte, dass der Sommer ewig dauert.

Und jedes Mal, wenn ich heute dort stehe und auf das Wasser blicke, ist dieses Gefühl wieder da.

Der Stausee tut noch immer, was er am besten kann:
Er lädt ein.
Zum Entspannen.
Zum Erinnern.
Zum Leben.

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